100 Tipps zum Abnehmen

Wege zur Idealfigur

Etwa jeder zweite tröstet sich bei seelischen Problemen mit Essen. Dabei wird man fetter und noch frustrierter – ein Teufelskreis. Um da wieder heraus zu kommen, muss zuerst der Fresstyp festgestellt werden. Es hilft ein Esstagebuch.

Fresstypen gibt’s deren fünf:

Frustesser

Ist Essen der Trost bei Einsamkeit und Frust, werden die Probleme nicht weniger. In sich zu gehen und die wahren Gründe für die Fressanfälle zu finden ist die Lösung.

Stressesser

Ein Snack zwischendurch, Fast-Food, weil’s schnell gehen muss und für gar nichts Zeit bleibt. Die Kilos schnellen nach oben und die Gesundheit kapituliert.

Selbstbelohner

„Guter Junge, brav! So viel gearbeitet, dafür gibt’s auch ein Schnitzerl extra!“ Wer viel arbeitet, soll auch viel essen und danach doppelt belastet von Arbeit und Magen erschöpft in die Polster sinken. Dass die Bettfedern ächzen und der Lattenrost knarrt, ist die biologische Konsequenz. Richtig ist: Leicht genießen, nur Qualität essen und auf den Körper horchen. Zur Belohnung gönnt man sich ein Schaumbad, etwas Wellness oder eine kleine Reise zwischendurch.

Gewohnheitsesser

Bei der Mama bleib nicht am Teller zurück, zu Hause wurde immer alles aufgeputzt. Ob’s schmeckt oder den Hunger stillt, hat mit dem Hineinschaufeln der Mahlzeiten schon gar nichts mehr zu tun. Essen wird zum Ritual, gibt Sicherheit und verlässliche Eckpunkte im Leben. Couch, Bier, Wein, Schokoladeripperl und Fernsehen beenden jeden einzelnen Tag. Änderungen im Gewohnten machen Angst, sind schwierig.

Daueresser

Kaninchen haben einen Verdauungsapparat, der nur solange funktioniert, wie vorne gleich viel hineingefüllt wird wie hinten wieder hinausfällt. Reißt dieser konstante Nahrungsstrom ab, werden die Nager krank und leiden. Beim Menschen ist das biologisch gesehen nicht so – aber das hält uns nicht davon ab, wieder und wieder zuzugreifen und dabei zu jammern: „Wenn ich nur aufhören könnte!“. Ergebnis: Schlechtes Gewissen, Blähungen, Völlegefühl.

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Sommer, Sonne, Badestrand: Spätestens jetzt fallen die Speckröllchen auf, die sich während der kalten Jahreszeiten rund um die Hüften angelagert haben. Wenig Bewegung, ausgiebige Festessen zu allen Feiertagen und ausgedehnte Stunden vor dem Fernseher hinterlassen ihre Spuren. Ein paar grundlegende Regeln helfen beim Vorhaben, die Problemzonen ein für alle Mal loszuwerden:

  • Hüten Sie sich vor Versuchungen. Das Knabberzeug, die fetten Mayonnaisen und Butter oder fette Wurst gehören einfach nicht in den Kühlschrank oder in die Vorratskammer.
  • Hunger ist ein schlechter Einkaufsberater. Gehen Sie mit leerem Magen in den Supermarkt, stehen Sie sicher mit einem vollen Einkaufswagen an der Kasse – und gerade das Knabberzeug und die süßen Kalorienbomben liegen in praktischer Griffnähe, während Sie aufs Bezahlen warten.
  • Wasser vertreibt den Hunger und hat null Kalorien. Eine Flasche mit frischem Trinkwasser in jeder Wohnungsecke, ein Schluck vom Wasserspender im Büro und ein Glas zum Mittagessen sollten Sie sich einfach angewöhnen.
  • Sind Sie Schwerarbeiter oder Leitungssportler? Wenn nicht, benötigt Ihr Körper vermutlich wesentlich weniger Energie als Grundumsatz als Sie denken. Üppige Portionen sind darum einfach unnötig.
  • Selbst mit gesunden Snacks nimmt man Kalorien zu sich. Gerade die beliebten Trockenfrüchte enthalten viel Zucker und lösen einen Insulinschub aus, der Hungergefühle hervorruft. Rohkost aus Gemüse ist dagegen kalorienarm und der ideale Happen zwischendurch.
  • Liköre, süße Limonaden und Alko-Pops sind kein Bestandteil einer vernünftigen Diät. Auch zuckerfreie Limonaden lösen Appetit auf Süßes aus, weil im Gehirn kein großer Unterschied zwischen den Zuckerersatzstoffen und echtem Zucker gemacht wird.
  • Wer frühstückt, hat seltener Übergewicht. Studien zeigen, dass eine Mahlzeit am Morgen das Abnehmen fördert.
  • Lassen Sie Ihrem Körper genügend Zeit, um satt zu werden. Kauen Sie langsam und essen Sie bewusst – erst nach rund 15 Minuten weiß Ihr Körper, dass er satt ist.
  • Wer mit niedrigem Blutzuckerspiegel schläft, produziert während der Nacht vermehrt Wachstumshormone. Verzichten Sie daher auf die Mahlzeiten nach 17 Uhr. Die Wachstumshormone forcieren das Muskelwachstum und verringern den Fettanteil des Körpers, damit nehmen Sie sozusagen im Schlaf ab.

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Xenical® wird zur Behandlung von Fettleibigkeit in Kombination mit einer nährstoffreduzierten Diät und zur Stabilisierung des Körpergewichts nach der Gewichtsabnahme verschrieben. Laut seinem Hersteller Roche ist Xenical das erste Arzneimittel, dass nicht als Appetitzügler, sondern durch Einflussnahme auf die Arbeit der Lipasen1 der Magen-Darmtrakt wirkt.

Der Einsatz von Xenical ist bei Patienten mit einem ***BMI*** von über 30 angebracht. Beim Auftreten zusätzlicher Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder einer Störung des Fettstoffwechsels kann Xenical ab einem BMI von 27 angebracht sein.

Xenical ein umkehrbarer Lipasehemmer. Seine Wirkung entfaltet es im Lumen2 des Magens und im Dünndarm, indem es eine kovalente chemische Bindung mit den aktiven Restbeständen der Magen- und Darmlipasen eingeht. Die deaktivierten Enzyme sind dadurch nicht mehr für die Zerlegung der Triglyceride aus der Nahrung in verdauliche freie Fettsäuren und Monoglyceride verfügbar. Dadurch werden dreißig Prozent des Fetts3 in der Nahrung nicht vom Körper aufgenommen. Weil unverdaute Fette nicht absorbiert werden, kann das entstehende Energiedefizit zu positiven Effekten beim Körpergewicht führen.

Wie Xenical arbeitet

Xenical hat eine molekulare Struktur, die ihm ermöglicht, sich mit der aktiven Phase der Lipasen im Magen-Darm-Trakt zu verbinden und die Aktivität des Enzyms zu blockieren.

Die Enzyme sind dadurch unfähig, Triglyceride in deren Bestandteile aufzuspalten. Ein beträchtlicher Anteil des Fetts bleibt dadurch unverdaut und wandert unverändert durch den Magen und Darm. Trotzdem werden etwa 70 Prozent des Fetts in der Nahrung verdaut.

Nachdem unverdaute Trigylceride nicht vom Körper aufgenommen werden, nimmt der Patient ab. Das Medikament muss dafür nicht vom Körper aufgenommen werden. Bei der empfohlenen Dosierung von drei Gaben je 120 Milligramm pro Tag verhindert Xenical die Aufnahme von rund einem Drittel des Fetts.

Während einer Behandlung mit Xenical sollten Präparate mit fettlöslichen Vitaminen zur Nahrungsergänzung eingenommen werden, um einem Vitaminmangel vorzubeugen.

1 Lipasen sind Enzyme, die Fettsäuren aufspalten

3 Lichtung eines Hohlorgans

3 In den ***Industriestaaten*** macht Fett durchschnittlich 33,9 Prozent der täglichen Energiezufuhr aus, obwohl anerkannte Richtlinien zur gesunden Ernährung empfehlen, nicht mehr als 30 Prozent Fett zu sich zu nehmen.

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Xenical® wird zur Behandlung von Fettleibigkeit in Kombination mit einer nährstoffreduzierten Diät und zur Stabilisierung des Körpergewichts nach der Gewichtsabnahme verschrieben. Laut seinem Hersteller Roche ist Xenical das erste Arzneimittel, dass nicht als Appetitzügler, sondern durch Einflussnahme auf die Arbeit der Lipasen1 der Magen-Darmtrakt wirkt.

Der Einsatz von Xenical ist bei Patienten mit einem BMI von über 30 angebracht. Beim Auftreten zusätzlicher Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder einer Störung des Fettstoffwechsels kann Xenical ab einem BMI von 27 angebracht sein.

Xenical ein umkehrbarer Lipasehemmer. Seine Wirkung entfaltet es im Lumen2 des Magens und im Dünndarm, indem es eine kovalente chemische Bindung mit den aktiven Restbeständen der Magen- und Darmlipasen eingeht. Die deaktivierten Enzyme sind dadurch nicht mehr für die Zerlegung der Triglyceride aus der Nahrung in verdauliche freie Fettsäuren und Monoglyceride verfügbar. Dadurch werden dreißig Prozent des Fetts3 in der Nahrung nicht vom Körper aufgenommen. Weil unverdaute Fette nicht absorbiert werden, kann das entstehende Energiedefizit zu positiven Effekten beim Körpergewicht führen.

Wie Xenical arbeitet

Xenical hat eine molekulare Struktur, die ihm ermöglicht, sich mit der aktiven Phase der Lipasen im Magen-Darm-Trakt zu verbinden und die Aktivität des Enzyms zu blockieren.

Die Enzyme sind dadurch unfähig, Triglyceride in deren Bestandteile aufzuspalten. Ein beträchtlicher Anteil des Fetts bleibt dadurch unverdaut und wandert unverändert durch den Magen und Darm. Trotzdem werden etwa 70 Prozent des Fetts in der Nahrung verdaut.

Nachdem unverdaute Trigylceride nicht vom Körper aufgenommen werden, nimmt der Patient ab. Das Medikament muss dafür nicht vom Körper aufgenommen werden. Bei der empfohlenen Dosierung von drei Gaben je 120 Milligramm pro Tag verhindert Xenical die Aufnahme von rund einem Drittel des Fetts.

Während einer Behandlung mit Xenical sollten Präparate mit fettlöslichen Vitaminen zur Nahrungsergänzung eingenommen werden, um einem Vitaminmangel vorzubeugen.

1 Lipasen sind Enzyme, die Fettsäuren aufspalten

3 Lichtung eines Hohlorgans

3 In den ***Industriestaaten*** macht Fett durchschnittlich 33,9 Prozent der täglichen Energiezufuhr aus, obwohl anerkannte Richtlinien zur gesunden Ernährung empfehlen, nicht mehr als 30 Prozent Fett zu sich zu nehmen.

Bei rund drei Prozent der Bevölkerung in den westlichen Industriestaaten setzt während des Schlafs die Atmung aus. Männer sind von dieser sogenannten obstruktiven Schlafapnoe doppelt so oft betroffen wie Frauen.

Übergewichtige stellen den größten Teil der Betroffenen. Müdigkeit unter Tags, Leistungsabfall und hohes Unfallrisiko sind die Folgen. Schwere Fälle von Schlafapnoe steigern das Risiko, an Bluthochdruck, Kreislauferkrankungen oder Diabetes II zu erkranken.

Atemaussetzer im Schlaf

Von einer obstruktiven Schlafapnoe spricht man bei mehr als fünf Atemaussetzern in der Stunde. Verursacht wird der Ausfall durch die reduzierte Spannkraft der Muskulatur im Rachen und den oberen Atemwegen. Der Rachen kollabiert und verschließt dann die Atemwege ähnlich einem Strohhalm, an dessen einem Ende gesaugt wird, während er am anderen Ende verschlossen ist. Die Symptome reichen von Schnarchen über Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf während des Tages bis zu Depressionen.

Dicke sind die größte Risikogruppe

Übergewicht und Fettleibigkeit steigern das Risiko, unter OSA zu leiden. Fett lagert sich in den oberen Atemwegen an, vermindert den Durchmesser und stört die regelmäßige Atmung. Fettleibigkeit wird ***mehr und mehr*** zu einer Volkskrankeit, und in ihrem Gefolge vermehren sich auch die Schlafapnoefälle.

Der Weg zurück ist leider nicht einfach: Zehn Prozent muss ein Patient abnehmen, damit die Atemaussetzer auf die Hälfte zurückgehen. Ärzte raten stark Übergewichtigen zu einschneidenden Maßnahmen wie dem Einsetzen eines Magenbands oder einer Diät mit Unterstützung von Fettblockern wie Xenical oder Reductil.

In einfacheren Fällen verwenden die Mediziner mechanische Hilfsmittel (Zahnschienen) oder raten zur “Rachengymnastik” mit einem dem australischen Didgeridoo nachempfundenen Blasinstrument (ASTATE).

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