100 Tipps zum Abnehmen

Wege zur Idealfigur

Whey Protein ist eine Form von Proteinen, die in Milchprodukten wie Magermilch, Cottage Cheese oder Joghurt enthalten ist. In jedem Glas Milch ist Whey-Protein enthalten.

Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich aber eingebürgert, unter dem Begriff Whey Protein das Nahrungssupplement in Pulverform zu verstehen. Bei der Produktion wird flüssiger Molke Wasser entzogen und so Proteinpulver hergestellt. Whey ist damit leicht transportierbar und schnell wieder zur Zubereitung eines Drinks mit Wasser oder Magermilch aufzulösen.

Wie wirkt Whey Protein im menschlichen Körper?

Der Hauptvorteil von Whey ist, dass es der Körper sehr schnell aufschließen und verarbeiten kann und es den lädierten und ausgehungerten Muskeln nach Belastungen wie Workouts oder Trainings somit schnell zur Verfügung steht. Hier unterscheidet sich Whey von anderen Proteinen wie etwa Kasein.

Whey Protein Isolate, eine besonders reine Form, enthält beinahe kein Fett oder Milchzucker, und wird daher von Anhängern bestimmter Formen der Low Carb-Diät bevorzugt. Trotz allem bleibt aber der Hauptanwendungsbereich von Whey Protein im Aufbau von magerer Muskelmasse.

Whey-Proteine beim Abnehmen einsetzen

Whey-Protein enthält keine “magische” Substanz, die auf wundersame Weise beim Abnehmen hilft, Fett schmelzen lässt und Bauchmuskeln aufbaut. Whey-Protein ist kein anaboles Steroid, sondern ein normales Lebensmittel. Wer Whey-Protein trinkt, will also nicht Körpergewicht verlieren, sondern Muskeln aufbauen und Fett reduzieren – das Ziel ist eine schlanke Figur, nicht Gewichtsreduktion.

Wichtig ist also, die Aufnahme von Whey-Protein mit gleichzeitigen verstärktem Training zu kombinieren. So bildet sich magere Muskelmasse, die über den damit erhöhten Grundumsatz des Körpers Fett verbrennt.

Zusammenfassend gibt es also eine Reihe von Möglichkeiten, ein wenig Whey-Protein in die Ernährung einzubauen und dabei entweder abzunehmen oder weniger fett zu werden:

  1. Als Ersatz einer Mahlzeit, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Es ist sicher gesünder, etwas zu essen als eine Mahlzeit komplett ausfallen zu lassen. Weil Whey-Pulver so handlich ist, kann man es im Büro oder am Arbeitsplatz einfach lagern und sich bei einer Hungerattacke schnell einen Whey-Shake mixen.
  2. Als Unterstützung beim Versuch, fünf oder sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag zu verteilen. Wer kleinere Mahlzeiten häufiger isst, kommt nicht so sehr in die Versuchung, sich zu “überfressen” und verbessert so seinen Körperbau. Wenn man Probleme damit hat, sechs Mal am Tag eine Kleinigkeit zuzubereiten, kann ein Whey-Proteinshake zwischendurch eine praktische Lösung sein.
  3. Aufbau von magerer Muskelmasse. Einen “gut definierten” Körper erreicht man durch verstärkten Muskelaufbau und weniger Körperfett. Whey hilft beim Muskelaufbau während und nach dem Workout.
  4. Als Post Workout Drink: Weil Whey so schnell vom Körper verarbeitet wird, ist die Erholungsphase nach dem Workout eine der besten Momente, um eine Wheyshake zu trinken. Damit verbessert sich die Selbstreparatur der Muskeln und bringt die muskelaufbauenden Aminosäuren direkt zu den Muskeln.
  5. Als Hilfe bei der Erhaltung der Muskelmasse in Ruhephasen und Trainingspausen. Nach dem derzeitigen Stand der Forschung bleiben Menschen, die Wheyprotein konsumieren, selbst in Phasen von Inaktivität besser in Form und behalten auch über einen mehrtägigen Trainingsausfall mehr Muskeln.

2 Kommentare

Ohne Proteine geht in der menschlichen Ernährung gar nichts: Eiweiß erfüllt einen wichtige Funktion im menschlichen Körper, so sind Proteine für den Aufbau von Muskelmasse verantwortlich und liefern Bausteine für die Zellreparatur. Proteine sind der Hauptbestandteil der Muskelfasern und für die inneren Organe, Knochen, Haut und Nervenfunktion lebensnotwendig.

Der Proteinbedarf des Körpers kann aus einer breiten Auswahl von Lebensmitteln sowohl aus tierischen als auch aus pflanzlichen Quellen gedeckt werden. Qualitativ hochwertige proteinreiche Lebensmittel wie Whey, Milch, Eier, Fleisch, Geflügel oder Fisch sind die besten Quellen für die Versorgung des Körpers mit Aminosäuren – glücklicherweise aber nicht die einzigen.

Nüsse, Hülsenfürchte, Getreide wie Weizen, Reis oder Mais, Kartoffel und Blattgemüse liefern Proteine mit geringerer Qualität, haben aber einen wesentlichen Vorteil gegenüber tierischem Eiweiß: Pflanzen enthalten kein Cholesterin, dafür aber viele ungesättigte Fettsäuren. Palmöl, dessen Produktion von Greenpeace für die Zerstörung von Lebenräumen für Orang-Utans verantwortlich gemacht wird, und Kokosfett bilden in diesem Fall eine Ausnahme.

Die gute Nachricht für Vegetarier: Eine vollständige Versorgung mit Eiweiß ohne Fleisch oder andere tierische Quellen ist möglich. Zwei einander ergänzende pflanzliche Zutaten wie etwa Mais und Bohnen ergeben eine aus lebensmittel-chemischer Sicht vollständige wertvolle und proteinreiche Mahlzeit. Zu berücksichtigen dabei die nötige Nahrungsmenge, die weitaus größer ist als bei Zufuhr über Fleisch oder tierisches Eiweiß.

Lacto-Ovo-Vegetarier, die Milch und Eier essen, versorgen sich leichter mit einer ausgeglichenen Ernährung. Eine Portion Hülsenfrüchte, am besten Sojabohnen, pro Tag ist erfahrungsgemäß genug, um den normalen Tagesbedarf an Proteinen zu decken.

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Zucker wird in der modernen Ernährung nur mehr in geringen Mengen aus den natürlichen Quellen aufgenommen. Zucker ist von Natur aus in Gemüse und Obst enthalten. Weiters liefern Getreide, Brot und Kartoffeln Stärke, die von Enzymen im Speichel in Zucker umgewandelt wird.

Nicht nur süße Lebensmitteln wie Gebäck, Fruchtsäfte, Soft-Drinks, probiotischen Joghurts oder Müslis bestehen zu oft überraschend hohen Prozentsätzen aus Zucker, auch in der Wurst oder im Ketchup oder sogar bei Essiggurkerln dient Zucker als Geschmacksverstärker.

Sich auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen kann also trügerisch sein – echte Sicherheit über den Zuckergehalt eines Lebensmittels liefert nur die Zutatenliste. Alle Zutaten werden dort nach ihrer Menge in absteigender Rangordnung angeführt.

Dabei wird zwischen “natürlich” und “künstlich zugesetztem” Zucker nicht mehr unterschieden – auch im Körper wirkt sich etwa der positiv besetzte “natürliche Fruchtzucker” nicht anders aus als Saccharose (Haushaltszucker) aus der Lebensmittelindustrie.

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Eine Liste von Lebensmitteln, von denen man nicht zunimmt und die sogar Fett verbrennen, geistert immer wieder mal durch die Foren zum Thema “Abnehmen”. Ob es solche Fat-Burner wirklich geben kann, ist fraglich.

Aber logisch ist, dass Lebensmittel mit sehr geringem Kaloriengehalt am besten geeignet sind, Hungerattacken während einer Diät zu überstehen. Fünfzehn davon findest du auf der Liste im Beitrag Negative Kalorien – 15 Lebensmittel, die Fett verbrennen von Bikinifigur.at.

Auch wenn du skeptisch bist, ob die Sache mit den Fett verbrennenden Lebensmitteln funktionieren kann: Ausprobieren schadet jedenfalls sicher nicht!

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Als damals die fettreduzierten und fettfreien Lebensmittel auf den Markt kamen, schmeckten die meisten bei weitem nicht so gut wie ihre fetthaltigen Gegenstücke.

In den letzten Jahren hat sich hier enorm viel verbessert. Versuche einmal fettfreie oder Low-Fat-Varianten deiner liebsten Lebensmittel. Eventuell schmecken sie sogar besser als die herkömmlichen Ausführungen.

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