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Wege zur Idealfigur

Das Osterei - ein cholesteringeladener Killer?

Das ist halt der Nachteil eines ernährungsbewussten Lebens: Nichts macht mehr so ungetrübt Spaß wie einst im Mai, auch das quietschbunte Osterei mutiert vom respektierten Teil des traditionellen Festschmauses zum Herz-Kreislauf-Risikofaktor.

Aber wie übel ist die österliche Überdosis Eier wirklich?

Auf der Habenseite sind Eier wertvolle Lieferanten von Eiweiß (Proteinen), aus denen Muskeln gebaut werden, Eisen und dem die Blutbildung stützenden Vitamin B12, von dem man aber zumindest als Fleischesser kaum zu wenig aufnehmen kann.

Dem gegenüber stehen die gesundheitlichen Nachteile: Der Eidotter enthält rund 250 mg Cholesterin, das wie bekannt die Blutgefässe verstopft und das Infarktrisiko steigert. Mehr als drei Eier pro Woche sollte man also im Durchschnitt nicht essen. “Kein Problem”, sagen sich da manche, “mein letztes Frühstücksei hatte ich im Hotel beim Sommerurlaub!” Ja, aber: Die Dotter in Kuchen und Gebäck, die panierten Wiener Schnitzel und das Ei im letzten Grünkern-Laibchen – das muss natürlich auch mitgerechnet werden.

Gut, dass Ostern nur ein Mal pro Jahr gefeiert wird, die Auswirkungen der paar zusätzlichen Eier während der Feiertage lassen sich so recht gut in den Wochen davor (Fastenzeit!) und danach ausgleichen. Ich halte mich an einen vernünftigen Mix:

  • Viel Bewegung: Gerade jetzt im Frühling ist ***Laufen im Freien*** ein Genuss und gleichzeitig eine Methode zum Cholesterinabbau.
  • Kompensation: Außerhalb der Osterzeit stehen Eier absolut selten auf dem Speiseplan.

Cholesterinarme Eier von glücklichen Hühner mit unaussprechlichen Rassebezeichnungen wie Araucana soll’s auch geben – allerdings habe ich davon bisher widersprüchliche wissenschaftliche Erkenntnisse gehört und bin mir nicht sicher, ob die um rund ein Viertel reduzierte Cholesterinmenge überhaupt ins Gewicht fällt.

Ach ja, noch was: Das garantiert cholesterin-freie Osterei besteht aus Schokolade. Aber das ist eine andere Geschichte…

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