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Wege zur Idealfigur

Forscher finden Protein, das den Fettstoffwechsel ankurbelt

Jérôme N. Feige vom Institut für Molekularbiologie und Genetik der Universität Louis Pasteur (Illkirch) und einige seiner Kollegen haben eine interessante Entdeckung gemacht: Schwindelt man dem Körper von Labormäusen vor, dass Nahrung knapp wird, nehmen die Mäuse ab.

Die Forscher haben dazu nach einem Stoff gesucht, der das Protein SIRT1 beeinflusst. Dieses Protein steuert den Stoffwechsel und schaltet die Fettverbrennung ein. Im Körper passiert dabei Folgendes:

Wird Nahrung knapp, beginnt der Körper normalerweise von seinem Fettreserven zu zehren und verliert überschüssige Kilos.

Um diesen Effekt auch bei reichlichem Nahrungsangebot auszulösen, entwickelten die Biologen einen Aktivatorstoff mit dem eingängigen Namen SRT1720 und fütterten die Mäuse mit ihm – zusätzlich zur üppigen Labormäusekost. “Abnehmen im Schlaf” ohne zu hungern rückt damit in greifbare Nähe.

Ganz ähnlich Anti-Aging-Effekte erzielt man auch mit dem “Wirkstoff der Mittelmeer-Diät” ***Resveratrol***, das ebenfalls den Fettstoffwechsel ankurbelt. Resveratrol hat aber auch zusätzliche Auswirkungen auf die biologischen Funktionen mit bis dato unbekannten Risiken, so dass die Forscher empfehlen, SRT1720 in weiteren Versuchsreihen näher zu begutachten.

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